Erdbeerpflanzen

JIVE

„AUF DEM WEGE ZUR PERFEKTION“

  • Sehr gute Frostbeständigkeit
  • Hervorragender Geschmack
  • Für Frischmarkt und Industrie geeignet

Die Sorte

Mitten im Sommer kommt eine Überraschung mit süßem Duft auf den Markt: Jive ist eine Sorte mit gut geformten, großen, attraktiven Erdbeeren. Jive hat nicht nur sehr hohe Erträge, die Früchte lassen sich auch schnell pflücken. Auffällig sind die großen, einheitlichen und etwas länglichen Früchte. Auch der starke Glanz und die attraktive orangerote Farbe springen ins Auge. Für eine späte Sorte ist das etwas ganz Außergewöhnliches! Die Sorte ergibt eine robuste, starke Pflanze mit schwerem, gut verzweigtem Wurzelwerk. Die Blätter haben eine auffällige dunkelgrüne Farbe. Die Pflanzen bilden wenig Ausläufer, wodurch ein großer Teil der Energie direkt in die Früchte und Blütenzweige gelangt.

Der Anbau

Aufgrund der hohen Produktivität erfordert Jive gute Düngung: ausreichend Kali, Stickstoff und Phosphat. Die Pflanze stellt keine besonderen Anforderungen an Spurenelemente. Die Sorte mag keine hohe Luftfeuchtigkeit und keinen Regen. Daher empfiehlt es sich, die Pflanze überdacht und nicht zu spät in der Saison anzubauen. Jive ist kaum empfindlich für Echten Mehltau (Podosphaera aphanis) und die Welkekrankheit (Verticillium dahliae). Besondere Aufmerksamkeit erfordern die Blattfleckenkrankheit (Phomopsis obscurans) und Wurzelfäule (Cylindrocarpon destructans). Das gilt auch für Trips, um Fruchtschaden vorzubeugen. Die Anfälligkeit gegen Rhizomfäule (Phytophthora cactorum) liegt zwischen der von Elsanta und der von Sonata. Jive eignet sich zum Anbau in West- und Mitteleuropa bei warmem Klima; die Sorte mag keine kalten und nassen Winter. Die Sorte erfordert eine gute Bodenstruktur, vorzugsweise sandigen Boden. Jive ist vor allem eine interessante Alternative für Elsanta im gekühlten Anbau und im Stellagenanbau im Sommer. Die Sorte hat wenig Hitzestress; bei hohen Temperaturen werden zunächst die Pflanzen selbst ausreichend gebildet, bevor sich die Fruchttrauben entwickeln. Die Fruchtgröße bleibt trotz der Wärme groß. Auch bei hohen Temperaturen können die Früchte länger hängen bleiben und alle 3 bis 4 Tage geerntet werden.

Ernte und Absatz

Die Ernte von Jive beginnt 7 bis 10 Tage später als die der mittelspät reifenden Sorte Sonata. Die Erdbeeren reifen langsam, was in einem erheblich höheren durchschnittlichen Fruchtgewicht als bei anderen Sorten resultiert. Überdies sind die Früchte fester und weniger empfindlich. Druckstellen sind kaum sichtbar, wodurch Jive lange ihr schönes, attraktives Äußeres behält. Die Blütenqualität von Jive ist sehr gut. Die Blüten sind grob und produzieren viel Blütenstaub, wodurch der Prozentsatz missgebildeter Früchte gering ist. Die Zahl der Blüten je Traube ist unterdurchschnittlich, doch dies wird vollständig dadurch ausgeglichen, dass mehr Trauben gebildet werden. Mehr Trauben bieten die Vorteile einer besseren Ernteverteilung und einer relativ langen Erntezeit. Der optimale rntezeitpunkt ist, wenn sich die Früchte orangerot färben.